Hallo ihr Lieben,

auf Professor Dr. Gerald Hüther bin ich über Facebook aufmerksam geworden. Er ist Neurobiologe. Viele seiner Vorträge und Beiträge habe ich seitdem im Internet verfolgt.

Sein Buch, das ich euch heute vorstellen möchte, handelt vom Gehirn und berichtet von der Entdeckung der Hirnforschung: unser Gehirn wächst mit Begeisterung. Ich bin so dankbar, dass er seine Erkenntnisse nicht nur in verständliche Worte sondern auch amüsant weitergeben kann. Ihr merkt, ich bin begeistert.

Wie wir wissen ist Stress das schlimmste was passieren kann, manche unterscheiden noch zwischen produktivem und negativem Stress. Produktiver Stress hat mich auch schon motiviert eine längere Strecke durch zu halten und mir die Pause erst zu gönnen als ich komplett mit allen Projekten fertig war. Manche bezeichnen das als Workoholic, aber über dieses Stadium bin ich zum Glück schon hinaus.

Denn was passiert, wenn mehr Arbeit vor der absehbaren Pause reinkommt? Dann erledige ich das auch erst noch? Getreu dem Motto: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen? Ich kann euch sagen, nach diesem Motto kommt meist noch das Burn-out vor dem Vergnügen. Wer will das schon, mal vorausgesetzt man könnte sich vorher entscheiden?

Studien haben gezeigt, dass immer mehr Menschen ihren Job, ihre Arbeit nach dem Gehalt aussuchen und nicht mehr entsprechend ihrem Talent oder ihren Interessen. Darum geht dann aber auch viel Begeisterung verloren, die für die Lernprozesse und Entwicklung des Gehirns so wichtig ist.

Auch der gängige Leistungsdruck bringt unglaublich viel Stress, das wirkt sich auf unsere Essgewohnheiten, Schlaf und Zufriedenheit aus. Wie aber wäre es mit Begeisterung und Motivation zur Arbeit zu gehen? Zuckerbrot oder Peitsche? Es gibt so viele Möglichkeiten! Und wie sich das auf unsere Gesellschaft auswirkt? Wir können umdenken. Es gibt immer mindestens eine Alternative.

Betrachtet euch Kinder, wie sie mit Begeisterung lernen, hinfallen, weiterkrabbeln und wieder aufstehen. So vieles was er im Buch beschreibt trifft auf die kleinen Racker in meinem Umfeld zu und hat meine Beobachtungen bestätigt. Außerdem ist es die Begeisterung am Tun, die eure Augen strahlen lässt und euch ein Glücksgefühl beschert.

Kleine Übung dazu: Schließt eure Augen (nachdem ihr fertig gelesen habt) und fühlt Stress, negativen Stress, spürt in euer Gesicht hinein, euren Körper im Allgemeinen . . . Na? Wie isses?

Und dann fühlt Begeisterung und wenn es nur ein klitzekleinesbisschen ist, spürt wieder in euer Gesicht hinein und euren Körper . . . Und? Wie ist das?

Für weitere wissenschaftliche Belege zu diesem Thema leiht oder kauft euch das Buch:“Was wir sind und was wir sein könnten“ von Gerald Hüther. Mein nächstes von ihm wird sein:“Bedienungsanleitung für ein menschliches Gehirn“. Allein der Titel begeistert mich schon. Für was begeistert ihr euch?

Herzlichst eure,

Anemone