Hallo ihr Lieben,

heute mal wieder ein Buchtipp. Ich stieß in der Stadtbibliothek darauf, als ich mir im Bereich Medizin Bücher über Anatomie ausgesucht habe. Und wollte es beim nächsten Mal ausleihen. Jetzt war es soweit. Ein kleines Büchlein, das es in sich hat, an Informationen über das Gehirn im Zusammenhang mit Bewegung. Sowohl als Kind als auch im Erwachsenen Alter.

Da ich nun auch schon einige Zeit erwachsen bin, drehen sich meine Nachforschungen immer um das gesunde älter werden. Dazu gehört eben nicht nur die Beweglichkeit des Körpers sondern auch die des Geistes. Wie aber bleibe ich schlau und geistig fit, wenn mein Gehirn anfängt zu schrumpfen? Kann ich was dagegen tun? Und wenn ja, was?

Dr. Manuela Macedonia schreibt leicht verständlich und mit Humor, warum Bewegung in den Alltag gehört und meint, dass man danach noch auf die Couch liegen kann. Sie erzählt aus eigener Erfahrung, wie sie es geschafft hat, ihren Schweinehund zu überwinden und gibt zahlreiche Tipps, wie man es selbst schaffen kann.

Wir wissen doch, dass unser Gehirn die Schaltzentrale für alle einfachen und komplexen Mechanismen in unserem Körper ist. Ohne Gehirn geht einfach gar nix! Also ist es wichtig, das Gehirn genauso zu hegen und zu pflegen wie zum Beispiel das neue Auto, das ja auch lange gut aussehen und intakt fahren soll.

Das Gehirn schrumpft im Alter, und das macht uns nicht zwingend dumm, aber wir haben schon von Alterskrankheiten wie Demenz gehört. Wenn man dich fragen würde ob du Demenz haben willst oder nicht, was wäre deine Antwort? Diese Wahl haben wir alle, wenn wir uns rechtzeitig darum kümmern. Und das geht am besten mit Bewegung.

Je fitter das Gehirn, um so besser geht es uns im Leben. Bewegung wirkt nicht sofort, sondern auf Dauer, das nennt man systemisch. Nutzt also nichts wenn ich heute 6 Stunden laufe und mich den Rest der Woche nicht bewegen kann . . . Aerob muss sie sein, das heißt, man bewegt sich so, dass man nicht außer Atem ist, sondern immer noch genug Sauerstoff aufnehmen und in die Zellen pumpen kann. Man trainiert die Ausdauer. Leicht dafür länger.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen, wir sind resistenter gegen Stress, altern später, meistern Herausforderungen besser und erhalten unsere psychische Gesundheit.

In diesem Sinne, bleibt beweglich.

Herzlichst eure,

Anemone

PS: Leiht oder kauft euch dieses Buch, es ist in einem Rutsch gelesen.