Hallo ihr Lieben,

gestern war ich zur Geburtstagsparty geladen. Wir haben rhein gefeiert, denn eigentlich ist der Geburtstag heute, der 1. August. Es ist der Geburtstag der Helvetia und sie wurde 728 Jahre. Helvetia ist der lateinische Name der Schweiz, eigentlich Confoederatio Helvetica, daher die Abkürzung CH als Landeskennzeichen.

Angefangen hat es bei der Arbeit. Eine Kollegin hat von der Confiserie Sprüngli Törtli mitgebracht. Ein Gedicht. Ein Genuss. Ich kann es euch nicht beschreiben, mir fehlen einfach die Worte. So etwas leckeres! Ihr müsst das probieren! Hoffentlich gibt es so ein leckeres Törtli das ganze Jahr . . . 

Nach der Arbeit schnell nach Hause, frisch gemacht und wieder los zu lieben Freunden. Wir trafen uns am Claraplatz, haben gemeinsam gegessen und Helvetia schon mal zugeprostet. So um 22 Uhr sind wir Richtung Rheinufer los gegangen an der Kaserne vorbei. Es waren über 100’000 Partypeople da, und die Stimmung war super. Auf den Rheinstufen saßen sie dicht an dicht, Getränkebecher zwischen den Füßen, angeregte Unterhaltungen.

Und dann bekam ich die Überraschung des Jahres, als hätte ich selbst Geburtstag!

 

 

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VIP-Eingang

Hier seht ihr den VIP-Eingang zum besten, und wirklich zum Allerbesten Platz für das Feuerwerk. Die Tür zum Fährlisteg. Fragt mich nicht wie, auf jeden Fall ging diese Türe auf und wir waren auf dem Fährli. Gleich gegenüber eins der Rheinschiffe von denen das Feuerwerk gezündet wurde.

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Es war großartig! Es war fantastisch! Es war pure Magie! Ich lag vorne im Bug und die Pyrotechniker ließen die Sterne auf mich runter regnen. Was für ein Schauspiel! Zuerst kam ein Herz und dann natürlich die vielen verschiedenen Sternböller. Wenn sie aufgehen, vergehen und dann rauscht es nochmal und sie verbreiten erneut eine goldene Sternenflut . . . Vereinzelt kam es mir vor, als würde mit Rhythmus gezündet, die Knaller hörten sich fast an wie Marschmusik. Uffdada Uffdada, versteht ihr was ich meine? Es war natürlich ein ganz tiefes Uff, wie ein Kanonenknall etwa. Es dauerte gute 20 Minuten. Ich habe vier Abschnitte gezählt. Nach jedem applaudierten und jubelten wir alle lautstark in der Hoffnung, die Künstler empfangen den Applaus.

In diesem Sinne: Mittendrin, statt nur dabei!

Herzlichst eure,

Anemone