Hallo ihr Lieben,

Superfood ist heutzutage etwas kurzlebiges, das man nicht aussprechen kann und von weit her kommt. Wir vergessen, was wir um uns herum haben oder wertschätzen es einfach nicht genug. „Iss Obst und Gemüse, das ist gesund!“, sagten meine Eltern schon. Und ich gehe davon aus, dass auch andere Eltern so schlau waren und heute immer noch sind.

Wir wissen, dass wir sie brauchen, also sind Ballaststoffe kein neuer Trend. Es gibt höchstens neue wissenschaftliche Erkenntnisse über ihre Wirkung. Ballaststoffe sind Kohlenhydrate, die der Körper eigentlich nicht verdauen kann. Sie kommen am meisten in Obst, Gemüse, Nüssen und Samen vor. Aber wenn wir sie nicht verdauen können, für was brauchen wir sie dann?

Auch wenn unsere menschlichen Verdauungsenzyme sie nicht abbauen, nähren sie die Billionen Völker an Bakterien, die in unserem Darm leben. Genannt Mikrobiom. Einige Ballaststoffquellen wie Hafer gelten als Präbiotika, nicht zu verwechseln mit Probiotika. Verschiedene Arten an Ballaststoffen ernähren das unterschiedliche Spektrum an Bakterien im Darm.

Ballastsstoffe unterstützen die Verdauung anderer Lebensmittel. Die Masse regt die Darmtätigkeit an. Sie tragen zur Entgiftung/Entschlackung bei, indem sie andere Stoffe binden und durch den Darm abtransportieren. Bestimmte Ballaststofftypen binden auch Umwelt-, Stoffwechsel- und Nahrungsgifte. Alkohol, Kaffee und Zigaretten zum Beispiel hinterlassen einen klebrigen Film auf unseren Darmzotten. Der wiederum dafür sorgt, dass die Zotten zusammenkleben und sowohl Stuhl als auch Luft einschließen . . . Ballaststoffe schubbern diesen Film ab, lösen die Darmzotten und scheiden den abgelagerten alten Scheiß endlich aus. Das ist wie Peeling für den Darm. Reine Wellness! Man fühlt sich hinterher so sauber, von innen.

Die Ernährung mit Ballaststoffen ist pflanzlich. Obst, Gemüse und Vollkorn. Obst wie Birnen, Beeren und andere. Gemüse wie Brokkoli, Spinat, Mangold und andere. Vollkorn wie Linsen, Erbsen, und andere. Das Minimum für den Tagesbedarf an Ballaststoffen sind in der westlichen technologisierten Welt mit 30 Gramm angesetzt. In anderen Ländern wo Menschen im wesentlichen so essen wie ihre Vorfahren sind bis zu 100 Gramm an der Tagesordnung.

Wer Kartoffeln, Rüben und andere trotzdem gerne geschält isst oder keine Zeit aufbringen möchte, sich mit den einzelnen Ballaststoffen auseinander zu setzen, kann sich bei meinem Lieblingshersteller Ballaststoffe als Nahrungsergänzung bestellen. Im Moment sogar 20% günstiger, für den jährlichen Großputz. Enthalten sind: sechs verschiedene hochwertige Ballaststoffe (löslich und nicht löslich), wertvolle Kräuterkonzentrate und eine Mischung nützlicher Bakterien für die Darmflora.

In diesem Sinne, bleibt sauber.

Herzlichst eure,

Anemone

Hier noch mein Frühstückstipp, Müsli selbstgemacht, mit allem was mir schmeckt. In dieser Variante: 2 EL Haferflocken, 1 EL basischer Frühstücksbrei, 1/2 Apfel, 1 Banane, 1 EL Rosinen, 1 EL Sonnenblumenkerne, 1 Handvoll Mandeln (weil ich es knackig mag) und mit Mandelmilch aufgegossen.

Ballaststoffe, gesunder Darm, Müsli, Ernährungsberater