Hallo ihr Lieben,

nein, das ist kein neuer Ernährungstrend oder eine neue Diät. Intuitiv essen ist ein „back to the roots“. Dabei geht es erstmal nicht darum was gegessen wird, sondern es geht um wann, wie oft und wie viel! Was also macht einen intuitiven Esser aus? Er hat ein Gefühl für Hunger, er achtet seinen Hunger in dem er isst und er isst ohne schlechtes Gewissen! Soll bedeuten ohne Vorschrift.

„Back to the roots“ (zurück zu den Wurzeln) heißt, dass jeder schon mal ein intuitiver Esser war, nämlich als Kleinkind. Kleinkinder sind natürliche intuitive Esser. Essen wenn sie Hunger haben, hören auf, wenn sie satt sind. Sie haben diese innere Essensweisheit, solange man sich als Eltern nicht einmischt. Fläschchen nach Uhrzeit und nicht nach Bedarf, iss deinen Teller leer, iss nicht soviel, iss dies nicht, iss das nicht, etc. Denn so werden jüngste Menschen schon von ihrem eigenen inneren Kompass weg verzogen und können ein beträchtlich Maß an Selbstvertrauen verlieren. Es gibt eine Studie, die bestätigt, dass Vorschulkinder die angeborene Fähigkeit haben, ihre Nahrungsaufnahme dem anzupassen, was ihr Körper zum wachsen braucht. Dazu gibt es ein wundervolles Buch von Elyse Resch und Evelyn Tribole mit dem wundervollen Titel „Intuitiv Abnehmen„.

Auch in „Hildergard Die gute Küche“ von Yvette E. Salomon, steht geschrieben: „Hunger ist der beste Koch. Das heißt, dass wir niemals einem Menschen, weder klein noch groß, Essen aufzwingen dürfen. Ein gesunder Appetit vor den Mahlzeiten ist eins der Geheimnisse der menschenfreundlichen Küche.“ Meines Erachtens auch der ganzheitlichen Küche.

Vor Jahren schon begann meine Mutter ayurvedisch zu kochen. Durch das Yoga habe ich mich natürlich auch für die ganze Philosophie interessiert und so bin ich zu dem Buch „Die Körperseele“ von Deepak Chopra gekommen. Es hat mich sehr inspiriert, denn grundsätzlich ist jedes Lebensmittel erlaubt. Dazu kommt die Typ gerechte, den Doshas entsprechende, Empfehlung, welche Lebensmittel besonders gut sind. Darauf gehe ich gerne in weiteren Artikeln ein.

Nur soviel: Typ ist in dem Fall unser Erscheinungsbild. Hier sprechen wir von den drei Grundtypen/Doshas. Vata = ektomorph, schlanker Körperbau. Pitta = mesomorph, normal athletischer Körperbau und Kapha = endomorph, kräftiger breiter Körperbau. Meines Erachtens wird ein Kapha/endomorph egal wie viele Diäten oder Sportarten er betreibt niemals die Figur eines Vata/ektomorph bekommen und dabei gesund bleiben. Oftmals ist es dann eben doch nur die richtige Einstellung, Bewusstsein oder Selbstliebe. Sehr schön und anschaulich dargestellt im Film „I feel pretty“ (ich fühle mich schön). Die Klarheit der Message hat mich sehr beeindruckt.

Gott sei Dank hatte ich nie größere Gewichtsprobleme. Meine extremsten Gewichte waren 54 kg und 72 kg. Die 72 kg bekam ich, als ich 1999 aufgehört habe zu rauchen. Es war Winter und ergo lag ich auf der Couch und habe zu viel gegessen um die Hand-zum-Mund Gewohnheit zu befriedigen. Die 54 kg hatte ich in Zeiten von größtem Stress und ich war zwar dünn, aber nicht mehr schön/hübsch. Ich bin ein Pitta/mesomorpher Typ. Klar, es muss keine 42 sein, aber unter 38 ist zu wenig. Manchmal ist weniger eben doch nicht mehr!

Natürlich könnt ihr euch die Bücher bestellen und selber schon mal ausprobieren.

In diesem Sinne, bleibt inspiriert.

Herzlichst eure,

Anemone

 

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