Hallo ihr Lieben,

in diesem Artikel erzähle ich euch etwas über die Einteilung der Grundtypen. Im Ayurveda geht man davon aus, dass der Typ von den Erbanlagen bestimmt wird. Der Konstitutionstyp, der Körperbau ist also angeboren. Es ist die Form in die wir gegossen werden. Diese besiegelt aber nicht unser Schicksal. Wie ich bereits schrieb, entspricht die ayurvedische Aufteilung der, unserer westlichen Ernährungslehre. Auch wenn jedem Typ bestimmte charakteristische Eigenschaften zugeschrieben werden, gibt es genügend Freiraum für Dinge, die nicht festgelegt sind. Dazu gehören Talente, Gedanken, Gefühle etc. Wir werden außerdem geprägt durch die Erziehung und Kultur der Gesellschaft in der wir aufwachsen. Bildung, Technologie und Ökonomie spielen ebenso eine Rolle wie die Nahrungsmittel.

Jeder Mensch hat alle drei Doshas in sich vereint. Je nach Vorherrschaft des einzelnen ergibt sich der Konstitutionstyp. Die drei Doshas heißen Vata, Pitta und Kapha. Diese entsprechen unseren 3 Grundtypen ektomorph (Vata), mesomorph (Pitta) und endomorph (Kapha). Während wir hier von Mischtypen sprechen, die namentlich nicht weiter spezifiziert werden, gibt es im Ayurveda noch den Zwei- und den Drei-Dosha-Typ.

Der Drei-Dosha-Typ, hat scheinbar die besten Chancen im Gleichgewicht zu bleiben. Das Verhältnis ist der Doshas ist fast gleich. Er bleibt während eines langen Lebens bei guter Gesundheit und ist im Besitz hervorragender Abwehrkräfte. Gelangt allerdings eins aus dem Lot, muss man achtsam alle drei wieder ins Gleichgewicht bringen. Zwei-Dosha-Typen haben eine Doppeldominanz, wo eines der beiden dominiert, aber nicht extrem ausgeprägt ist. Reine Typen, wo nur ein Dosha vorherrscht kommen selten vor, sie sind Extremfälle. 

Alle drei Doshas sind für ein gesundes Leben im Gleichgewicht zuhalten. Also ergeben sich für niemanden irgendwelche Vorteile. Vata ist der „König“ unter den Doshas, er führt Pitta und Kapha an. Somit ist er der erste, wenn eins der Doshas aus der Balance gerät und zieht die anderen mit. Er kann sie aber auch vortäuschen. Ist Vata im Gleichgewicht sind es die anderen beiden meist auch. Also egal welch ein Typ man ist, die Ausbalancierung von Vata hat Priorität.

Die Hauptfunktionen der Doshas sind: Vata steuert die Bewegung unseres Körpers. Diese sorgt dafür, dass wir atmen, dass das Blut zirkuliert, dass wir Nahrung verdauen und Nervenimpulse ans Gehirn gesendet werden. Es hat seinen Sitz in der Lunge. Pitta steuert den Stoffwechsel, verarbeitet und verteilt die Nahrung, Luft und Wasser im ganzen Körper, und er braucht Kapha, welches für die Struktur verantwortlich ist, damit sich Zellen bilden, um zu Knochen, Muskeln, Sehnen und Fett zu werden.

Die Doshas sind die Schnittstelle zwischen Geist und Körper. Sie ermöglichen den Dialog zwischen dem Geist und der Materie. Alle Hoffnungen, Wünsche und Gefühle hinterlassen Spuren in der Physiologie. Also formen mentale Vorgänge unseren Körper ständig. Viel zu oft sind die Botschaften nicht mehr so lebensförderlich, wie sie sein sollten. Statt Wachstums- und Ausdehnungsimpulsen, beginnen Stress- und Verschleißimpulse. Spätestens dann ist es Zeit auf die Doshas zu achten.

Mir ist klar, dass ich hier nur eine Kurzinfo liefere. Bei mehr Interesse lest „Die Körperseele“ von Deepak Chopra. Ich habe dieses Buch von Anfang an geliebt, es ist super aufgebaut und verständlich geschrieben.

Dieser und die folgenden Artikel sollen dem Verständnis bezüglich des eigenen Körperbaus und Körpergewichts dienen. Wer die Erhaltung der Gesundheit in den Vordergrund stellt, wird sich unter Umständen schneller mit seiner natürlichen Konstitution anfreunden und aufhören gegen sich selbst zu arbeiten.

In diesem Sinne, seht euch selbst.

Herzlichst eure,

Anemone