Hallo ihr Lieben,

beim Fett in unserer Ernährung geht es sowohl um die Quantität, als auch um die Qualität. Wer seinen Körperbau kennt und auch sein Wohlfühlgewicht, sollte die von der DGE geratene Höchstmenge von 30% täglich, nicht überschreiten. Diese 30% nimmt man von 100% der gesamten Energie liefernden Ernährung. Die restlichen 70 teilen wir dann in 50% Kohlenhydrate und 20% Eiweiß (Protein).

Bei Sportlern wird je nach Sportart und Belastung eher ein Wert zwischen 20% – 35% angeraten. Dafür steigt oder fällt die prozentuale Zufuhr von Kohlenhydraten und Protein. Das ist abhängig von der zu erbringenden Leistung. Soviel also zur Quantität. Wer meint auf Fett verzichten zu können, weil er/sie abnehmen will, ist schief gewickelt! Fett ist wichtig für die Funktion des Herzens und des Gehirns.

Darum schauen wir mal nach der Qualität. Ein wesentlicher Bestandteil von Fetten sind die Fettsäuren. Diese werden des Weiteren unterschieden in gesättigte Fettsäuren, einfach ungesättigte Fettsäuren und mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Da unser Körper gesättigte Fettsäuren selbst herstellen kann, konzentrieren wir uns bei der Ernährung also hauptsächlich auf die einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren.

Besonders wichtig sind die Omega-6-Fettsäure Linolsäure und die Omega-3-Fettsäuren ALA, EPA und DHA, denn sie sind lebensnotwendig und müssen mit der Nahrung zugeführt werden. Für Omega-6 sind Olivenöl und Rapsöl gute Quellen. Omega-3-Fettsäuren können sowohl aus pflanzlichen oder tierischen Quellen stammen. So können auch Vegetarier und Veganer für eine ausreichende Aufnahme sorgen. Die pflanzlichen Quellen sind zum Beispiel das Leinöl mit einem Gehalt von bis zu 71%, gefolgt von Chiaöl mit bis zu 64%, Hanföl, Walnussöl, das oben genannte Rapsöl und Algen. Selbstverständlich darf die Avocado nicht fehlen, am besten als Frucht. Die tierischen Quellen findet man wie die Algen im Wasser. Fettfische wie Atlantischer Lachs und Hering, Sardine, Sardelle, Makrele und Heilbutt werden hier empfohlen.

Wer das Gefühl hat, zu wenig dieser essentiellen Nährstoffe aufzunehmen, kann ab sofort die oben empfohlenen Öle verwenden. Mit drei Esslöffeln pro Tag, zum Salat oder über das gekochte Essen geträufelt, wäre man gut versorgt. Ansonsten kann man sich in bestimmten Situationen auch immer mit einer guten Nahrungsergänzung aushelfen, wie zum Beispiel von meinem Lieblingshersteller.

In diesem Sinne, folgt eurem Herzen und nehmt euer Hirn mit.

Herzlichst eure,

Anemone

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