Hallo ihr Lieben,

heute geht es um die Lebensmittelgruppe Wasser und Getränke. Diese sind wichtig für einen ausgewogenen Flüssigkeitshaushalt. Über Wasser und den Wasserhaushalt habe ich bereits geschrieben. Hier widmen wir uns also den anderen Getränken, die dafür sorgen können, den Wasserhaushalt auszugleichen. Nicht alles was in flüssiger Form ist, ist auch dafür geeignet.

Da unser Körper zu 70% – 80% aus Wasser besteht, ist Wasser das Allerbeste Getränk für unseren Körper! Wasser ist an allen Funktionen des Körpers beteiligt. Es dient als Baustoff für Strukturen, als Transportmittel und Lösungsmittel, zum Beispiel bei Vitaminen. Wir benötigen Wasser für die Thermoregulation, im Sommer wenn so heiß ist spürt man das gleich. Zu guter Letzt dient Wasser auch zum Schutz in Form von: Tränenflüssigkeit, Fruchtwasser, aber auch im Gehirn und in den Gelenken. Es wird empfohlen den täglichen Flüssigkeitsbedarf von ca. 2 Litern mit mindestens 1,4 Liter in Form von Getränken zu decken. Andere können über wasserhaltige Obst und Gemüse erfolgen, wie zum Beispiel Salatgurke, Tomate oder Wassermelone, Apfel, etc.

Was passiert bei Flüssigkeitsmangel? Eine leichte Dehydration kann man mit genug trinken wieder in den Griff bekommen. Bei schwerem Mangel, sollte unbedingt ein Arzt hinzu gezogen werden. Anzeichen sind trockener Mund, gerötete Haut, dunkler Urin und Müdigkeit.

Mit welchen Getränken also kann ich meinen Körper unterstützen? Unterscheiden wir mal in empfehlenswerte und weniger empfehlenswerte Getränke. Ganz getreu dem Motto „intuitiv essen„, wo alles erlaubt ist. Zu den empfehlenswerten Getränken gehören: Wasser, Saftschorlen, ungesüßter Kaffee und ungesüßter Tee. Kaffee und Tee in entsprechendem Maß, sind ungesüßt und ohne Milch Kalorien frei. Sie können positiv auf die Gesundheit wirken, zum Beispiel auf die Verdauung, und sogar die sportliche Leistung.

Zuckerhaltige Getränke wie Alkohol, Limonaden, Energiedrinks und manche Säfte sind ungeeignet, da sie durch den Zucker zu viele Kohlenhydrate enthalten. Daher müssen sie verdaut werden wie ein Stück Brot. Das heißt im Umkehrschluss sie benötigen Wasser zur Verdauung. Dementsprechend sollten sie als Nahrungsmittel in einem Ernährungsplan berücksichtigt werden. Denn wie gesagt, unverbrauchte Kohlenhydrate werden als Fett abgespeichert. Kleiner Tipp: wenn man diese einfach mit Mineralwasser mixt (halb/halb) hat man nur noch die Hälfte der Kalorien. Sie liefern leider auch keine nahrhaften, sondern leere Kalorien. Damit begünstigen sie Heißhunger, und können der Anfang für Diabetes sein.

Sportgetränke sind sogenannte Funktionsgetränke. Neben der Wasserversorgung gleichen sie auch den Verbrauch anderer Bestandteile aus, zum Beispiel Elektrolyte und Mineralien oder auch Energie. Isotonische Getränke haben das gleiche Verhältnis von Nährstoffen zu Flüssigkeit wie das menschliche Blut, darum können sie schnell aufgenommen werden. Folgende Nährstoffe sind enthalten: Kohlenhydrate und Mineralien wie Natrium, Magnesium und Kalium. Ein alkoholfreies Bier zählt zu den isotonischen Getränken.

Wenn man all das bedenkt, kann man sich natürlich auch mal ein Gläschen Alkohol, Saft oder Limo gönnen.

In diesem Sinne, bleibt flüssig.

Herzlichst eure,

Anemone

PS: Wer sportelt oder so genug schwitzt kann sich hier ausgezeichnet mit Magnesium und Kalium versorgen.