Hallo ihr Lieben,

Kalorien oder auch Kilojoule sind erstmal nichts Schlimmes. Nein? Nein! Das sind beides Begriffe für die Brennwertangabe, hier von Lebensmitteln. Schlimm werden sie erst, wenn du nur 1800 Kilokalorien Energie verbrauchst und dir aber jeden Tag 2500 kcal reinpfeifst! Und in diesem Mengenverhältnis helfen dir dann die Kilojoule auch nicht. Außer als Abschreckung, denn diese Zahlen sind noch höher. Aber von vorn:

Kilokalorie, kurz kcal, ist eine veraltete Maßeinheit für Wärmeenergie. Schon vor einer halben Ewigkeit wurde die Kalorie als physikalische Einheit durch Joule ersetzt. Sie passte nicht in die Norm, das arme Ding. Für die Kalorie galten 5 verschiedene Umrechnungswerte. Deshalb war es nötig, die Einheit Joule für amtliche Angaben und den Geschäftsverkehr zu vereinheitlichen und gesetzlich festzulegen. Man muss ja wissen woran man ist. Im Warenverkehr nach EU-Richtlinien, darf die zusätzliche Angabe in Kilokalorien, (kcal) neben der SI – Einheit Kilojoule (kJ) in Klammern erfolgen. Lest hier mehr über genaue Definition und physikalische Werte, wenn ihr das wollt.

Aber, auch wenn die Bezeichnung Kilokalorie veraltet ist und sogar schon abgeschafft werden sollte, ist sie mir trotzdem geläufiger und lieber als die Bezeichnung Kilojoule. Ganz einfacher Grund: die Zahlen der kcal sind kleiner als die der kJ und ich kann sie in der 100 Gramm Angabe von Lebensmittelpackungen schneller mal im Kopf rechnen. Das ist hilfreich, wenn ich einkaufe oder unterwegs bin, wenn ich weiß wie viele Kalorien ich den Tag noch zur Verwendung habe. Meines Erachtens braucht man sich also nicht um kcal oder kJ streiten. Wer es ganz genau wissen will muss nicht nur den Brennwert der Lebensmittel kennen, sondern auch noch die Zusammensetzung der Brennstoffe Kohlenhydrate, Fett oder Eiweiß. Es gibt ernährungswissenschaftliche Richtlinien für die Zusammensetzung in der Ernährungsweise, die man bei Bedarf, vor allem für Sportler, anwenden kann.

Es gibt zwei Ansätze um Gewicht abzunehmen. Entweder bleibst du bei deiner Energiezufuhr, also bei der Menge die du isst, dann musst du deinen Energieverbrauch erhöhen. Das heißt mehr Bewegung, mehr Sport. Oder du kannst deine Energiezufuhr senken, das bedeutet, du isst weniger als du verbrauchst. Schlau ist natürlich, an beiden Ecken anzufangen. Dann sind die Veränderungen nicht abschreckend groß und auch kleine Erfolge bald sichtbar. Ich persönlich finde ja, man sollte nicht einfach „nur“ abnehmen um das Idealgewicht zu erreichen. Bewegung und Sport gehören einfach dazu um die Figur zu formen. Nur so erreicht man das „Wohlfühlgewicht“. Wie beim Essen wählst du natürlich auch eine Sportart, die dir „schmeckt“ und Spaß macht!

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In diesem Sinne, bleibt in Form.

Herzlichst eure,

Anemone